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Musealer burmesischer Mandalay-Buddha aus dem 19. Jahrhundert – Massives Teakholz (50,5 cm)

Musealer burmesischer Mandalay-Buddha aus dem 19. Jahrhundert – Massives Teakholz (50,5 cm)

Normaler Preis €1.690,00 EUR
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Diese museumswürdige, antike birmanische Buddha-Statue aus der späten Konbaung-Dynastie / frühen Mandalay-Periode (ca. 1880–1900) besitzt einen monumentalen Präsentationswert mit einer Höhe von 50,5 cm und einer außergewöhnlich breiten Basis von 40,5 cm. Vollständig handgeschnitzt aus einem massiven Block tropischen Teakholzes, bringt diese Skulptur ein beeindruckendes Gewicht von sage und schreibe 5,4 kg auf die Waage. Der Buddha ist in der klassischen Bhumisparsha Mudra (das Erdberührungsgeste) dargestellt.


Spirituelle Bedeutung & Ikonografie

Die Statue zeigt den Buddha im entscheidenden Moment seiner Erleuchtung unter dem Bodhi-Baum. Mit seiner rechten Hand berührt er die Erde (Bhumisparsha Mudra), um die Göttin der Erde, Sthavara, als Zeugin seiner unzähligen Leben des Verdienstes anzurufen, womit er die Versuchungen des Dämonenkönigs Mara endgültig überwindet (Maravijaya). Dieser spezifische Moment symbolisiert unerschütterliche Standhaftigkeit, spirituellen Triumph und reine Erleuchtung. Die auffallend breite, stabile Sitzhaltung verstärkt diese Symbolik absoluter Unerschütterlichkeit und tiefer meditativer Ruhe im Raum.


Königliche Handwerkskunst & forensische Indikatoren

  • Extrem schlanke Finger: Die über das Knie reichende rechte Hand weist sehr langgestreckte, sich verjüngende Finger auf. Dieses Niveau an delikatem, realistischem Schnitzwerk weist auf eine hochwertige Beauftragung durch ein Meisteratelier für den königlichen Hof oder Elite-Klöster hin.
  • 3D Thayo-Lackrelief & Hmankazi: Das Mönchsgewand (civara) über der linken Schulter ist in tiefem, dreidimensionalem Thayo-Lackrelief stark geschichtet und reich mit zweifarbigen grünen und versilberten Glasspiegelmosaiken (Hmankazi) eingelegt. Dies spiegelt die traditionelle birmanische Tempelästhetik wider, bei der Lichtreflexion verwendet wurde, um das Göttliche zu akzentuieren.
  • Zentrale Blütenrosette: Das breite Stirnband (pata) umrahmt das serene Gesicht und enthält eine prominente, zentral eingelegte Blütenrosette direkt über den Augenbrauen, charakteristisch für die höchste Klasse im Mandalay-Stil.

Meisterhafte Unterbau-Architektur & Konservierung

Die Basis wurde damals vom Handwerker professionell mit einem Handbeitel hohl gemeißelt, um die innere Spannung im massiven Teakholz zu reduzieren, wodurch gefährliche frontale Schrumpfrisse über die Jahrzehnte vermieden wurden. Die gesamte Unterseite und die hohle Innenseite sind vollständig mit einer unrestaurierten, matten Schicht aus mineralischem, zinnoberrotem Thit-si Lack versiegelt. Die Oberfläche ist frei von modernen maschinellen Bearbeitungen und zeigt ausschließlich authentische, manuelle Werkzeugspuren. Auf der Rückseite befindet sich die historische Sammlungsregistrierung "B.U. 020" aus einer alten europäischen Privatsammlung.


Spezifikationen

  • Herkunft: Birma (Myanmar)
  • Periode: Späte Konbaung-Dynastie / spätes 19. Jahrhundert (ca. 1880–1900)
  • Material: Monolithisches burmesisches Teakholz, Thayo-Reliefpaste, Hmankazi Spiegelglas und Blattgold
  • Abmessungen: Höhe 50,5 cm | Breite 40,5 cm
  • Gewicht: 5,4 kg (Außergewöhnlich schwere, dichte Qualität)
  • Zustand: Exzellente, unberührte Museumsqualität mit einer fabelhaft durchlebten Gold- und Lacksoliden Haut.
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