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1stbuddha

Monumentale Weiße Tara Sitatara – Späte Qing-Dynastie – 80 cm – 26.2 kg Vergoldete Bronze & Cloisonné

Monumentale Weiße Tara Sitatara – Späte Qing-Dynastie – 80 cm – 26.2 kg Vergoldete Bronze & Cloisonné

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Ein monumentaler Altaraufsatz aus dem 19. Jahrhundert

Diese monumentale Statue der Weißen Tara (Sitatara) ist ein seltenes Meisterwerk aus der späten Qing-Dynastie (ca. 1870–1900). Mit einer beeindruckenden Höhe von 80 cm und einem Gewicht von über 26,2 kg dient dieses Objekt als spiritueller Anker in jedem Raum. In der sino-tibetischen Tradition ist die Weiße Tara als „Mutter aller Buddhas“ bekannt, die von ihren sieben Augen aus ununterbrochen über das Wohlergehen aller Lebewesen wacht.

Spirituelle Bedeutung und Symbolik

Gemäß der Philosophie von 1stbuddha liegt die Priorität auf der spirituellen und symbolischen Bedeutung dieses Objekts, über rein dekorativen Attributen. Die sieben Augen – im Gesicht (einschließlich des dritten Auges der Weisheit), den Handflächen und den Fußsohlen – repräsentieren ihr allsehendes Mitgefühl und ihre Fähigkeit, jedes Lebewesen in jedem Bereich zu sehen. Ihre Handgesten (Mudras) des Segens und der Lehre erinnern den Betrachter daran, dass Mitgefühl und Weisheit die wichtigsten Fundamente eines erfüllten Lebens sind.

Wissenschaftliche Forschung & forensische Erkenntnisse

Bei 1stbuddha wenden wir einen rigorosen, wissenschaftlichen Ansatz zur Validierung von Antiquitäten an. Dieses Objekt wurde mittels Dino-Lite-Mikroskopie und UV-Spektralanalyse ausführlich analysiert. Unsere wichtigsten Erkenntnisse untermauern die historische Substanz dieses Spitzenstücks:

  • Korrosionsanalyse des Bodens: Die ursprüngliche eiserne Bodenplatte ist über einen Zeitraum von mindestens 100 bis 130 Jahren vollständig abgebaut (verrostet). Der verbleibende Rostring am Bronzeflansch ist das Ergebnis eines langwierigen elektrolytischen Prozesses zwischen dem Eisen und der edleren Bronze. Dies ist ein unumstößlicher Indikator für das beanspruchte Alter.
  • Mikroskopische Metallstruktur: Dino-Lite-Aufnahmen zeigen deutliche, manuelle Feilspuren (file marks) unter der Patina. Das Vorhandensein von tief verwurzeltem Grünspan (Kupferoxid), der direkt in diesen Feilspuren kristallisiert ist, beweist, dass das Metall vor Jahrzehnten manuell von einem Handwerker bearbeitet wurde und seitdem einen natürlichen Oxidationsprozess durchlaufen hat.
  • Emailleschäden (Cloisonné): Das blaue und rote Emaille weist mikroskopische Lochfraß und Gasblasen (Pinholes) auf. Dies deutet auf die Verwendung traditioneller Öfen aus dem 19. Jahrhundert hin, bei denen die Temperaturschwankungen das Entweichen von Gasen aus der Glasmasse verursachten. Außerdem sind mineralische Ausblühungen sichtbar, die auf eine langjährige Exposition gegenüber wechselnden atmosphärischen Bedingungen hinweisen.
  • UV-Spektralanalyse (365nm): Die Untersuchung mit UV-Licht bestätigt das Vorhandensein authentischer Mineralpigmente. Die charakteristische blau-grüne Fluoreszenz des Türkis-Emailles ist typisch für Kupfer- und Kobaltoxide aus der späten Qing-Periode und fehlt bei modernen synthetischen Reproduktionen. Ein kleiner, heller grüner Punkt unter der Kartusche deutet auf eine historisch vertretbare Reparatur oder Verstärkung hin, was die Echtheit des Objekts unterstreicht.
  • Ikonographische Masse: Mit einem Gewicht von 26,2 kg handelt es sich um einen sehr dickwandigen Guss. Die Stabilität und Substanz dieser Bronze deuten auf eine kostspielige Herstellung hin, die ursprünglich für einen Tempel oder einen sehr wohlhabenden privaten Altar während der Imperial Revival-Periode angefertigt wurde.

Technische Daten

Objekt Monumentale Weiße Tara (Sitatara)
Periode Späte Qing-Dynastie (ca. 1870–1900)
Abmessungen Höhe: 80 cm | Breite: 56 cm
Gewicht 26,2 kg
Technik Wachsausschmelzverfahren, Vergoldete Bronze, Cloisonné-Emaille
Markierung Apokryphes Qianlong-Zeichen im Relief (Imperial Revival)

„Diese Statue trägt die Narben der Zeit als Beweis ihrer Geschichte. Wo die Eisenplatte zerfallen ist, ist die bronzene Essenz der Weißen Tara unzerstörbar geblieben. Ein unbestrittenes Meisterwerk für den ernsthaften Sammler, der Wert auf forensische Integrität legt.“

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